Co-constructing homes for solutions in health

ESSAYS

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ATOMIC ESSAYS

  • Ein gesunder Mensch ist ein gesunder menschlicher Handlungsraum

    John Dewey über die biomedizinische Betrachtungsweise von Gesundheit und Krankheit: „We need to recover from the impression, now widespread, that the essential problem is solved when chemical, immunological, physiological, and anatomical knowledge is sufficiently obtained. We cannot understand and employ this knowledge until it is placed integrally in the context of what human beings do…

  • Richtungen

    Bevor wir uns auf den Weg machen, sollten wir die Richtung bestimmen. Sonst könnte uns jeder Schritt in die falsche Richtung bringen. Bevor wir uns in Mitteln und Maßnahmen verlieren sollte uns der Zweck klar sein. Bevor wir nach Lösungswegen fragen (Wie?), sollten wir nach Lösungszuständen fragen (Woran erkennst du, dass du angekommen bist?).

  • metaplastisch

    Wir verkürzen unsere Arbeit nicht selten auf das Wissen das und unser Gehirn und Körper sich anpassen können. Neuroplastizität. Bioplastizität. Dabei vergessen wir das sich jeder Mensch in einem sozialen System bewegt – in das wir auch Bewegung bringen könnten. Warum am Gras ziehen? Warum nur individuelle Faktoren betrachten? Warum nicht die Faktoren beeinflussen, die…

  • Normal

    Normal ist ein Begriff den wir streichen sollten. Er moralisiert. „Das ist doch selbstverständlich.“ Er verwirft die Frage: Im Vergleich zu welchem Standard? Im Vergleich zu wem? Normal ist für manche nicht erreichbar. Wenn die normalen, gewöhnlichen Wege nicht funktionieren, können wir Gewöhnliches auf ungewöhnliche Weise versuchen.

  • Festhalten

    Wir versuchen im Auge zu halten, was wir erledigen müssen, was wir geschafft haben und was wir erreichen wollen. Dabei halten wir fest, was geschehen ist, was gegenwärtig organisiert werden will und was für die Zukunft geplant werden muss. Was, wenn wir das Dritte – die Zukunft – ernster nehmen als eine To-do-Liste? Nicht als…

  • Krankheit ist eine vollständige Form des Lebens

    Merleau-Ponty sagte es so. Nicht: halb. Nicht: defekt. Nicht: Pause. Eine vollständige Form des Lebens. Wenn wir krank sind, leben wir nicht im „Bugfix-Modus“, bis das altes Leben zurückkommt. Wir leben eine andere Version von Leben – mit eigener Logik, eigenen Regeln, eigenen Möglichkeiten. Übertragen wir das mal: Ein Unternehmen in der Krise ist nicht…

  • Unser Erleben ist untrennbar von der Welt in der wir sind

    John Dewey über menschliches Erleben als Interaktion: The statement that individuals live in a world means, in the concrete, that they live in a series of situations. The meaning of the word ‘in’ is different from its meaning when it is said that pennies are ‘in’ a pocket or paint is ‘in’ a can. It…

  • Zuversicht

    Zuversichtlich sein heißt nicht, zu wissen wie es ausgehen wird. Nicht, dass es gut ausgehen wird. Aber es heißt im Wissen zu ruhen, dass wir wissen, können, wollen. Dass wir die Dinge beeinflussen können. Aus dieser Ruhe ist vieles möglich.

  • Gesundheit versteckt sich

    Du spürst deine Gesundheit nicht. Du spürst sie erst, wenn sie weg ist. Wenn du gesund bist, machst du einfach … Dinge. Neugierig. In Bewegung. Selbstvergessen. Genau das ist der Punkt. Sobald du anfängst, deine Gesundheit zu beobachten, hat sich bereits etwas verschoben.

  • Mehr-vom-Selbem-Lösungen

    Wenn es einmal nicht reicht, versuchen wir es nochmal. Oder steigern die Intensität. Wenn die Tochter er nicht direkt versteht, wird man laut. Wenn der Erklärungsversuch an die Partnerin nicht reicht, wird man ausführlicher, detaillierter und fordernder. Wenn ein Argument nicht reicht, wird noch ein angebracht. Und dann noch mehr vom Selben. Wenn der verlorene…

  • Fokus

    Wir behalten alles im Blick: Was, wenn wir auch im Blick behalten was wirklich bewegt: Was, wenn?

  • Die Karte frisst das Territorium

    Du baust ein „zweites Gehirn“. Ordner, Tags, Backlinks. Ein Artikel mit einer guten Idee: geclippt, getaggt, weitergezogen. Alles gespeichtert. Die Ideen lebt jetzt in einer Datei. Du hast sie gespeichert. Du hast sie nicht gedacht. Du pflegst deinen Kalender. Montag: tiefes Arbeiten. Mittwoch: Sport. Freitag: Nachdenken. Aber wann hast du zuletzt etwas gemacht, das nicht in…

  • Eine Küchen-Metapher

    Die liebe Kolleginnen und Kollegen kommen zum Abendessen. Was kochst du? Manche interessiert es nicht, ob es köstlich ist – Hauptsache, es ist mal was anderes. Anderen ist es egal ob es neu oder interessant ist. Aber es muss pünktlich auf dem Tisch stehen. Wieder andere definieren „köstlich“ ganz anders als du. Ein Paar interessiert…

  • Nutzen

    Wenn eine Person zu uns kommt, ist leicht die Zusammenarbeit an unserer Expertise auszurichten. Doch am Ende des Tages geht es um das Leben unserer Patient:innen, Klient:innen, Kund:innen – und deren erhoffte Wirkung. Da bietet es sich an zu fragen, WAS sich die Person erhofft. Und nach der Zusammenarbeit – für’s Erste oder endgültiger –…

  • Warum haben wir zwei Augen?

    Nicht zur Sicherheit, falls eines ausfällt. Sondern weil zwei Augen, die denselben Gegenstand aus leicht unterschiedlichen Winkeln betrachten, zusammen etwas erzeugen, das keines allein könnte: Tiefe. Dasselbe kann für viele alltägliche Themen gelten: Zwei Personen sehen ein Problem unterschiedlich. Zwei Partner sehen, die Entwicklung der Beziehung unterschiedlich. Zwei Kollegen haben eine unterschiedliche Herangehensweise an dasselbe…

  • Subtraktion

    Ein Weg leichter vorwärts zu kommen ist weniger. Die Apps auf dem Handy zu deinstallieren, die nur ablenken. Das aus dem Gepäck zu nehmen, was nicht wirklich gebraucht wird. Die Fragen für sich zu behalten, die wahrscheinlich auf einen Umweg führen.

  • Frage

    Frage offen. Frage nach Erwartungen. Frage nach Ausnahmen. Frage wer woran Fortschritt erkennen könnte. Frage zirkulär. Frage nach Vorboten. Frage, wie Betroffene selbst zum Problem beitragen.  Frage lieber zu viel als zu wenig. Und dann frage, ob du vergessen hast nach etwas zu fragen und ob es noch etwas Erwähnenswertes gibt. All questions are „loaded questions“,…

  • Weltsichten

    Um zu bewerten, warum jemand zu einer Weltsicht kommt und daran festhält, ist es hilfreich zu überlegen wie jemand sieht, was er:sie sieht. Welche Maßstäbe werden angelegt? Was ist wichtig? Was ist unwichtig? Welche Unterschiede werden bemerkt und welche nicht? Antworten auf diese Frage, liefern wahrscheinlich (gute) Gründe.

  • Was passiert, wenn nichts passiert?

    Die wichtigste Frage, die wir uns heute stellen können. Nicht: Was sollten wir tun? Nicht: Was ist das Problem? Sondern: Was passiert, wenn wir einfach weitermachen wie bisher? Das Team, das schon seit Monaten nicht mehr richtig miteinander spricht. Die Patientin, die jeden Termin die gleichen Ausweichmanöver fährt. Die Organisationskultur, die langsam, aber stetig, talentierte…

  • Wie Theorie uns praktisch werden lässt

    Theorie und Praxis gelten für die meisten als Gegensätze. Theorien sind theoretisch. Praktische Konzepte sind praktisch. Klingt logisch – auf den ersten Blick. Aber wenn wir davon ausgehen, dass jeder Mensch einzigartig und in komplexen Verhältnissen lebt, verlieren vereinzelte, fremde, erzählte und vergangene Erfahrungen aus der Praxis ihre Relevanz beim nächsten einzigartigen Menschen, der ebenfalls…

  • Und was jetzt?

    Du bist im Urlaub und es regnet. Die Kinder sind krank und du müsstest längst auf dem Weg zur Arbeit sein. Die Folgen einer Erkrankung schränken dich spürbar ein und du hattest noch so viel vor. Du hast einen Plan, aber das Leben einen anderen. Man kann sich lange dagegen wehren. Aber die eigentliche Frage…

  • Verbindung

    Wir sprechen gern über Tools und Techniken. Über Befunde und Analysen. Über Strategien und Trainingsprogramme. Doch selten sprechen wir darüber, wie wir in Beziehung treten. Dabei ist genau das der Kern jeder sinnvollen therapeutischen Arbeit – besonders, wenn es um Menschen mit chronischem „Schmerz“ geht. Echte Verbindung entsteht nicht durch Erklärungen, sondern durch Neugier. Durch die Art,…

  • Möglichkeiten

    Der neue Chef, der die Dinge anders angeht. Der alte Rücken, der Schmerzen bereitet. Vielleicht ist es nicht die Sache oder die Person an sich. Sondern die Einengung der Möglichkeiten. Und vielleicht muss nicht die Sache selbst geändert werden. Sondern ein anderer Weg gefunden werden. Vielleicht muss nicht die Wand weg. Vielleicht reicht eine andere…

  • Eine Ökologie des Schmerzes

    Ein und dieselbe Verletzung führt bei unterschiedlichen Personen nie zum selben Schmerz. Schmerzen sind kein rein biomedizinisches Phänomen – auch wenn viele so denken. Wenn ich meinen Körper spüre und mit ihm verbunden bin. Wenn ich im Tun bleibe und mich der Welt zuwende. Wenn ich mich getragen fühle von meinem Umfeld. Wenn ich mich…

  • Kannst du es negativ beeinflussen?

    Gibt es etwas, das du heute tun könntest, um Fortschritte aufzuhalten oder die aktuelle Situation zu verschlimmern? Auf was müsstest du deine Aufmerksamkeit richten, um dich nur ein bisschen weniger hoffnungsvoll zu fühlen? Ein bisschen verzweifelt? Um ein bisschen Sorge hervorzulocken? Wenn es so leicht ist die Lage zu verschlechtern, wie kommt es, dass wir…

  • Probleme, die kein Puzzle sind

    Wir lieben das Komplizierte. Expertise, Strategie und Fleiß zahlen sich aus. Man braucht nur die richtigen Teile und ein bisschen Geduld. Wie bei einem Puzzle. Komplexität dagegen fühlt sich an wie eine Autofahrt bei Nebel. Keine Plan passt, kein Algorithmus rettet uns. Es lebt, atmet, verändert sich. Unsere Expertise kommt hier an Grenzen. Stattdessen können…

  • Mut zu einfachen Fragen

    Wir haben ein Problem. Wir entwickeln ein enormes Repertoire von Betrachtungsweisen, analytischen und diagnostischen Werkzeugen und Strategien zur Therapie und Beratung von Problemen. Unsere Theorien leiten unser Handeln und bringen uns von einfachsten Fragen ab: Was ist deine Geschichte? Was brauchst du gerade? Was erhoffst du dir von unserer Zusammenarbeit? Antworten auf diese Fragen sollten…

  • Was ein Eindruck verändern kann

    Was siehst du? Besser? Siehst du es jetzt? Bildnachweis: Anil K. Seth

  • Innere Botschafter

    Schmerz. Angst. Wut. Stress. Wir sehen sie oft als Störenfriede.Als etwas, das verschwinden soll.Aber das gleicht dem inneren Teilsuizid. Was, wenn sie keine Störenfriede sind –sondern Botschafter? Boten einer inneren Ordnung, die gehört werden will.Hinweise auf Grenzen, Werte, unerfüllte Bedürfnisse – einer Seite von uns, die vor allem ein braucht, bevor es weiter geht: Würdigung.…

  • Das Aufmunterungsparadox

    Wir meinen es gut. Wir haben gute Absichten. Wollen aufmuntern. Hoffnung schenken. Doch Kommunikation ist nicht was wir Senden. Was jemand aus dem macht, was wir sagen, kann etwas völlig anderes sein. Bedeutung entsteht im Beobachter, nicht in der Botschaft. Und so können jene, mit denen wir arbeiten den Rückschluss ziehen, dass man schon arm…

  • In der eigenen Geschichte gefangen

    „War ja klar, dass mir das heute nicht gelingt!“ „Typisch.“ „Oh mein Kopf!“ Was jemandem gelingt. Was bereits auf kompetente Weise erledigt wurde. Was jemand trotz Hindernissen schafft, schafft es manchmal nicht ins innere Erleben, weil eine Geschichte im Weg ist. Eine Geschichte, die die Person sich selbst erzählt. Darüber, was aufgrund der eigenen Persönlichkeit,…

  • Wie wir jemandem begegnen, begrenzt oder eröffnet Möglichkeiten

    Nora Bateson über die Art und Weise wie wir einer Klientin einem Patienten begegnen: „If an emergency medical doctor is treating a person who has overdosed on opioids, they must act directly with the corrective of a Naloxone injection. The action is not in question. However, the way the medic sees the person makes a…

  • unknackbar, aber umgehbar

    Wenn es unknackbar ist, ist es vielleicht mehr als ein kompliziertes Problem. Wir können es weiterhin als problematisch bewerten und etwas daran tun wollen. Leichter wäre es, einen Umweg zu suchen. Steve de Shazer sagte: Wenn wir von A nach B wollen, sollten wir zunächst den direkten Weg annehmen. Das ist der minimalistische und pragmatische…

  • Nichts ist einfach gut oder schlecht

    Der Kontext bestimmt den Nutzen. Sport kann der Fitness dienen. Oder er ist ein Mittel, um etwas aus dem Weg zu gehen. Konversation kann nützlich sein, um sich etwas Wesentlichem zu nähern. Oder um ihm aus dem Weg zu gehen. Ein Messer kann als Mordwaffe dienen. Oder wir nutzen es, um Fisch zu filetieren. Nichts…

  • Innere Diktaturen

    In uns leben dutzende Seiten – mutige, ängstliche, kreative, kontrollierende. Das ist kein Problem. Das ist die Architektur. Problematisch kann es werden, wenn eine Seite die Regierung übernimmt. Wenn der innere Kontrolleur zum Diktator wird. Wenn er von außen Zuspruch bekommt. Dann verstummen alle anderen Stimmen. Es entsteht Rigidität, Ohnmacht, Erschöpfung. Der Diktator konstruiert eine…

  • Das Falsche richtig machen

    Wir können sehr gut darin sein, Leitern hochzuklettern. Jede Sprosse fest im Griff. Perfekte Technik. Beeindruckende Geschwindigkeit. Und dann stellen wir fest: Die Leiter lehnt an der falschen Wand. Peter Drucker nannte das den Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz. Das Richtige tun versus etwas richtig tun. Manager haben das verstanden. Sie wissen, dass das brillanteste…

  • Neben sich stehen

    Neben sich stehen zu können, ist eine enorme Kompetenz. Wir haben alle viele „Seiten“ – innere Anteile, die unterschiedliche Bedürfnisse, Erfahrungen und Kompetenzen tragen. Manche dieser Seiten sind gerade laut. Andere sind still. Und manche – oft die hilfreichsten – sind dissoziiert. Sie schlummern, obwohl sie da sind. Leid entsteht nicht notwendigerweise, weil etwas fehlt.…

  • Wenn in China ein Sack Reis umfällt

    Und keiner es sieht. Ist er dann umgefallen? Die Frage ist vielleicht absurd. Sie zeigt uns aber etwas Fundamentales: Ohne Beobachter gibt es keine Wirklichkeit. Jedenfalls keine, über die wir sprechen könnten. Das gilt nicht nur für Reissäcke in China.

  • Gärtnern

    Niemand pflanzt einen Baum für heute. Die Systeme, in denen wir arbeiten. Die Geschichten, die wir erzählen. Die Beziehungen, die wir pflegen. Sie alle wachsen langsam. Wir werden täglich nach der Ernte gefragt. Aber zu früh ist zu früh.

  • Geschichten und Hoffnung

    Anekdoten und Evidenz sind völlig verschieden. Auf der Suche nach Evidenz, sollten wir uns nicht von dieser einen Geschichte von einem Freund, der da schon mal etwas Ähnliches erlebt hat, unsere klare Sicht vernebeln lassen. Aber Hoffnung ist real. Wenn wir jemanden vor uns haben, der eine schwere Situation durchlebt, kann diese Geschichte – von…

  • dialogisch

  • Dasein

    Carl Rogers glaubte, dass da-sein und emphatisches Zuhören die größte Hilfe und Unterstützung sind, die man einem Menschen bieten kann. Er schreibt über seine Arbeit: „It is my purpose to understand the way he feels about in his own inner world, to accept him as he is, to create an atmosphere of freedom in which…

  • Der Schritt ins Ungewisse

    Es ist leicht sich fertig zu machen, wenn der Schritt ins Ungewisse sich als unnütz erwiesen hat. Aber das kann erst das Gegenwarts-Ich sehen. Das Vergangenheits-Ich konnte es nicht wissen. Kein Grund sich fertig zu machen. Vielmehr Grund den eigenen Mut anzuerkennen. Etwas zu versuchen, ohne zu wissen wie es ausgeht. Und vielleicht Grund genug,…

  • 3 Journaling-Fragen

  • Eine neue Überschrift

    Kürzlich sagte eine Patientin: „Ich will mir von dieser Erkrankung nicht meine Lebensfreude nehmen lassen.“ Dieselben Erfahrungen. Andere Überschrift. Plötzlich tauchen Ressourcen auf: Was gelingt trotzdem? Wer hat geholfen? Was funktioniert? Wer hat an dich geglaubt? Michael White nennt das die Suche nach alternativen Geschichten. Nicht die Erfahrung ändern – sondern den Blick auf sie.

  • Wessen Leben?

    Wir verlieren uns leicht in Ideen, wie das Leben sein sollte. Für unsere Kinder. Für unsere Freunde. Für unsere Patienten, Klienten, Kunden. Für unsere Eltern. Wir planen, lenken, formen – aus Fürsorge, aber oft auch aus unserem eigenen Blickwinkel. Theorien. Ideale. Vorstellungen darüber wie es sein sollte. Doch am Ende ist es nicht unser Leben,…

  • Zwei Arten der Leichtigkeit

    Die erste Art der Leichtigkeit entsteht, wenn wir es uns leicht machen. Wenn wir liegen lassen, was wir wegräumen könnten. Wenn wir aufschieben, was wir heute tun könnten. Wenn wir den einfachen Weg nehmen, wenn wir wissen, dass wir es später bereuen. All‘ das mag zu Zeiten seinen Platz haben. Die zweite und wahrscheinlich sinnvollere…

  • Tunnelblicke

    Wer gegen etwas kämpft, sieht schnell nichts anderes. Und was wir sehen, wächst. Die Energie folgt dem Fokus. Wer das Problem fixiert, vergrößert es. Wer dagegen ankämpft, gibt ihm mehr Raum. Der Ausweg beginnt nicht mit mehr Anstrengung. Er beginnt mit einem anderen Fokus.

  • Kochbücher ersetzen keinen Chefkoch

    Wir können eine Speisekammer voller bester Zutaten haben und ein perfektes Rezept danebenlegen – trotzdem entsteht daraus noch kein gutes Abendessen. Der Unterschied liegt in etwas anderem: in der Kunstfertigkeit des Kochs in Beziehung zu seinem Wissen und Können, zum Essen und zu den Gästen. Die Magie steckt nicht allein in den Zutaten und nicht…

  • Wittgenstein über Kontext

    Nichts steckt einfach in den Worten. „Die Worte … mit ihrem Ton und Blick, scheinen allerdings schon jede Nuance ihrer Bedeutung in sich zu tragen. Nur darum aber, weil wir sie als Teil einer bestimmten Szene kennen. Man könnte aber eine ganz andere Szene um diese Worte (im gleichen Tone gesprochen) bauen um zu zeigen,…

  • Was wir bekämpfen, wächst.

    Und es ist so naheliegend, Unerwünschtes zu bekämpfen. Schmerz. Angst. Erschöpfung. Je härter wir kämpfen, desto lauter werden sie. Nicht weil wir schwach sind. Sondern weil wir uns die Botschaft entgehen lassen. Der Trick ist nicht, sie zum Schweigen zu bringen. Der Trick ist, zuzuhören. Wer gegen das Signal kämpft, überhört die Nachricht. Vielmehr, müsste…

  • Das Symptom ist eine Nachricht, die gehört, nicht entfernt werden will

    Erschöpfung muss kein Fehler sein, den es zu beheben gilt. Was, wenn sie eine Botschaft ist? Eine dringende sogar. Wenn dein Körper nicht mehr kann, versucht er nicht, dich zu sabotieren. Er versucht, dich zu retten. Von einem System, das nicht funktioniert. Von Grenzen, die du ignorierst. Von einer Geschichte, die du dir selbst erzählst…

  • Identität

    Für den Bänker sind wir vielleicht ein möglicher Kunde. Für den Paketboten ein unnötiger Kontakt. Für die Psychologin etwas neurotisch. Für den Chef vielversprechend. Für die Kollegin eine Bedrohung. Für die schwer religiöse Katholikin, ein Sünder. Für den Arzt ein Hypochonder. Für die Verkäuferin im Modegeschäft eine Gelegenheit. Für den Liebhaber eine wundervolle Person. Wer…

  • Zwei Wege ein unmögliches Ziel zu erreichen

    Niemand hatte es zuvor geschafft. Doch im November 1911 zielten zwei Kontrahenten auf dasselbe Ziel: Den Südpol. Der britische Kapitän Robert Falcon Scott und der „letzte Wikinger“ Roald Amundsen aus Norwegen forderten ihr Schicksal heraus. Mit ihren Teams begannen sie ein Wettrennen um mehr als 1.500 Meilen. Ein Wettrennen bei durchschnittlich -30 Grad. Ein Team…

  • Lösungen

    Lösungen sind keine Helden. Sie sind leise Verschiebungen. Ein anderes Gespräch. Eine ungewohnte Frage. Wenn das Problem noch schreit, aber du längst woanders hin­schaust – dorthin, wo schon ein kleines Stück Zukunft klappt.

  • Neue Entscheidungen

    „Ich lag falsch“ ist nicht unbedingt ein Satz den wir oft hören. Es ist leichter jemanden von einer neuen Entscheidung zu überzeugen. Basierend auf neuen Informationen. Auf diese Weise, kann man heute richtig liegen, ohne gestern infrage zu stellen.

  • Kontakt > Konzept

    Wir reden über Angst, Wut oder Trauer, als wären sie Dinge – wie Steine, die man anheben, darunter schauen und untersuchen kann. Unaufhaltsam entwickeln wir unsere Konzepte zu diesen „Dingen“. Doch niemand begegnet „der Angst“ auf der Straße. Wir begegnen Menschen, die spät nachts auf und ab gehen, die wegen eines Verlorenen weinen oder in…

  • Egal

    Egal wie schnell wir sind, wenn die Richtung nicht stimm. Egal wie effizient, wenn der Effekt der falsche ist. Egal wie gekonnt man aus dem Loch hilft, wenn sie doch morgen wieder reinspringen.

  • Take-aways

    Was, wenn wir sie nicht vorschreiben? Was, wenn wir uns das Sendungsbewusstsein sparen? Was, wenn wir nicht die Lücke füllen? Was wird möglich, wenn wir danach fragen?

  • 4 Arten von Problemen

    Es gibt klare Probleme. Für jeden ersichtlich was zu tun ist. Es gibt komplizierte Probleme. Expertise und Analysen helfen einzuordnen was los und was zu tun ist – und dann tun wir das. Dann gibt es komplexe Themen. Zusammenhänge sind unübersichtlich und undurchschaubar. Wir müssen mit dem System spielen, um die Spielregeln zu verstehen. Dann…

  • Aufgabe und Pflicht

    Wir haben die Aufgabe, uns um die Anliegen und Probleme anderer zu kümmern. Besser noch sie dabei zu unterstützen selbst Lösungen zu entwickeln. Wir haben die Pflicht, auf uns selbst zu achten.

  • Formen der Inkompetenz

    Die zweitschlimmste ist die unwissende. Die Arbeit erfüllt die Anforderungen nicht, und wir merken es nicht einmal. Die schlimmste ist die gleichgültige. Wir wissen, dass die Arbeit die Anforderungen nicht erfüllt, aber wir kümmern uns nicht darum. Aber es gibt noch andere Varianten, und manche sind erstrebenswert. Da ist die Inkompetenz der Kreativität und Kunst,…

  • Selbstverständlich

    Wir bemerken nicht, dass der Baum, den wir vor ein paar Jahren gepflanzt haben, jeden Tag ein bisschen mehr gedeiht. Wir bemerken nicht, dass die Post ankommt, wenn sie soll, dass unsere Gesellschaft trotz des Chaos fortbesteht, und dass das Licht (meistens) angeht, wenn wir den Schalter umlegen. Ist das selbstverständlich? Was würde passieren, wenn…

  • Wie wir es uns unnötig schwer machen

    Nicht alles von Wert, muss mit Blut, Schweiß und Tränen erarbeitet werden. Wir können es auch einfach erarbeiten. Die Idee, es müsse schwer sein, macht es manchmal unnötig schwerer.

  • To Live Another Way

    At first, it appears that it is the parts of the system that must be made better or fixed. Then, it becomes clear that the system is not in the parts – it is in the relationships between them. So, it seems like it is the relationships that need to be made better or fixed.…

  • Die Andersartigkeit der Anderen

    Wenn es an der Tür klopft und jemand um Hilfe bittet, haben wir drei Optionen.

  • Es gibt keine richtigen Entscheidungen

    Was gut ist und was schlecht, lässt sich oft erst im Nachhinein sagen. Statt der großen Last der richtigen Entscheidung, mit der wir vorher wissen müssen, was funktioniert, können wir kleinere Entscheidungen treffen, mit denen wir nach nützlichen Veränderungen suchen. Dann können wir: – Nachsteuern– Verbessern– Anpassen– Verwerfen– Ergänzen– Umleiten– Dabei bleiben Im Vordergrund steht…

  • Kurze Erinnerung

    Wir können von anderen lernen, auch, wenn wir sie nicht mögen. Wir können andere respektieren, auch, wenn sie anders denken. Wir können mit anderen zusammenarbeiten, auch, wenn sie anders ticken.

  • Die Landkarte ist nicht das Territorium

    Der Name ist nicht die Person, die er benennt. Die Speisekarte ist nicht das Gericht. Die Nährstoffe sind nicht die Mahlzeit. Das Wort ist nicht, was es benennt. Der Vertreter ist nicht, was er vertritt. Das Symbol ist nicht das, worauf es sich bezieht. Das Schild ist nicht das, worauf es hinweist. Das Modell ist…

  • Die perfekten Bedingungen

    Es gibt einen Ort. Da herrschen ideale Bedingungen, um Mangos zu züchten. Oder den besten Strand zum Kitebuggy fahren. Oder die allerbeste Ballettschule für deine Tochter. Aber das ist nicht hier. Nicht jetzt. Manchmal hat unser Fortschritt vielmehr damit zu tun, mit dem zu arbeiten, was vor uns liegt.

  • The Meta Message

    Kommunikation ist nicht nur was wir sagen. Kommunikation ist was im jeweiligen Kontext sagbar ist – und was dadurch an indirekten Bedeutungen transportiert wird.

  • 3 Arten von Entscheidungen

    1. Die meisten Entscheidungen sind wie Hüte. Man probiert einen auf und wenn er nicht passt, legt man ihn zurück und probiert einen anderen. 2. Einige Entscheidungen sind wie Frisuren. Einen schlechten Haarschnitt kann man beheben. Aber es wird etwas dauern. Vielleicht fühlst du dich etwas blöde. Vielleicht sogar für eine ganze Weile. Dabei ist…

  • Du steckst nicht im Stau. Du bist der Stau.

    Wir beklagen Situationen, als wären wir unbeteiligte Zuschauer. Sind wir nicht. Du hast keine unruhigen Kinder. Du bist Teil der Unruhe. Die Kollegin, die „immer jammert“? Du bist das Publikum, das es ermöglicht. Dein Klient ist nicht unmotiviert. Du musst herausfinden wofür er brennt. Die Frau, die ohne Pause redet. Sie redet nicht einfach. Sie…

  • Wir haben die Wahl

    10 alltägliche Entscheidungen: Auf beiden Seiten findet sich Positives wie Negatives. Wir haben die Wahl.

  • Zuerst verstehen

    Ergebnisse zu versprechen, verkauft sich gut. Am besten, sofortige Veränderung ohne den mühsamen Teil: Verstehen, wo jemand wirklich hin will. Und wozu. Aber Fortschritt ohne Verständnis ist wie ein Kreis, der sich als Linie tarnt. Wir bewegen uns. Machen sogar Meter. Kommen voran. Bis wir merken, dass wir wieder dort sind, wo wir angefangen haben.…

  • 4 Arten, unsere Sprache zu verstehen

    1. Sprache bringt die Wirklichkeit klar zum Ausdruck:↳ Es gibt eine Realität und die Sprache spiegelt diese exakt wider. 2. Sprache transportiert die Wirklichkeit auf eine bestimmte Weise:↳ Wir müssen manchmal unter und hinter die Sprache schauen, um mehr zu verstehen. 3. Sprache steht der Realität im Weg:↳ Um mit der Realität in Kontakt zu…

  • Wirklichkeitssinn und Möglichkeitssinn

    Wirklichkeitssinn: – Hier ist …– Hier wird …– Hier muss … Möglichkeitssinn: – Hier könnte …– Hier sollte …– Hier müsste … Wir brauchen beides.

  • Drei Arten zu Sehen

  • Puffer

    Der Wagen vor dir bremst plötzlich. Zu spät. Nicht weil die Bremsen versagt haben. Nicht weil du abgelenkt warst. Sondern weil kein Raum war. Kein Puffer zwischen Idealzustand und dem Unerwarteten. Systeme werden für optimale Bedingungen geplant. Jeder Termin passt perfekt. Jede Aufgabe dauert genau so lange wie gedacht. Jedes Budget stimmt auf den Cent.…

  • Den Nagel auf den Kopf treffen

    Nicht fortwährend alle Hebel in Bewegung zu setzen, hat nichts mit Faulheit zu tun. Die richtigen Worte zu finden, den richtigen Ton oder den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf zu treffen: Alles das ist Folge der Ruhe, die uns erlaubt, das Innere zu ordnen.

  • Das konstruktive Ohr

    Für jede Notlage gibt es eine Geschichte des Kämpfens. Für jeden Rückschlag eine Geschichte des Durchhaltens. Für jedes Unglück eine Geschichte des Überlebens. Wenn wir sorgfältig hinhören, können wir mithelfen, diese (noch nicht ausgesprochenen) Geschichten zu ergründen.

  • Neu-Einstimmen

    Wer mit seiner Gitarre reist, stellt schnell fest, wie selbst kleine Klimaveränderungen die Stimmung beeinflussen. Wer älter wird oder sich verletzt, will vielleicht nicht sehen, dass man die Dinge nicht mehr so machen können wie zuvor. Wer Vater/Mutter wird, kann wahrscheinlich nicht den Lebensstil bewahren, den er/sie vorher hatte. Keine dieser Veränderungen ist eine Niederlage.…

  • Zwei Arten des Nichtstuns

    Wir füllen unsere Auszeiten. Mit Reisen. Mit Projekten. Mit all dem, was wir aufschieben mussten. „Was hast du gemacht im Urlaub?” Die Frage verrät alles. Pause bedeutet: etwas anderes tun. Von der Pflicht zu den Wünschen wechseln. Vom Müssen zum Wollen. Aber ist das wirklich eine Pause? Es gibt zwei Wege. Der erste: Auszeiten als…

  • Beweggründe

    Manchmal machen wir uns auf den Weg, um etwas zu erreichen. Die Lust, weiter zu kommen. Manchmal machen wir uns auf den Weg, um nicht abgehängt zu werden. Die Angst, zu verlieren, was war. Manchmal machen wir uns auf den Weg, um noch einmal zu sehen, wo wir schon waren. Die Freude daran, wer wir…

  • Kompliziert ist nicht komplex

    Eine Uhr ist kompliziert. Kleinste Zahnräder greifen ineinander. Aber wenn wir verstehen, wie sie funktioniert, können wir sie auseinandernehmen und wieder zusammensetzen. Immer wieder. Mit dem gleichen Ergebnis. Ein Wald ist komplex. Du kannst jeden Baum, jeden Pilz, jedes Insekt kennen – und trotzdem nicht vorhersagen, was passiert, wenn du einen Baum fällst. Das System…

  • Was wir meinen, ist nicht was ankommt

    Wir wollen unseren Kindern helfen, selbstständig zu werden. Also erledigen und unterstützen wir sie bei allem – vom Pausenbrot bis zur Hausaufgaben-Erinnerung. Und dann wundern wir uns wenn sie denken: „Ohne Mama/Papa geht gar nichts. Wir wollen unseren Kolleginnen zeigen, wie etwas geht. Also zeigen wir es ganz genau. Und dann wundern wir uns, wenn…

  • Wer zuhört führt

    Viele glauben immer noch: Der Redner trägt die Verantwortung. Er sendet die Botschaft. Der Zuhörer empfängt sie einfach nur. Dabei ist längst gut erforscht: Während wir zuhören, formen wir aktiv mit, was die andere Person sagt. Unsere Reaktionen, unser Nicken, Schweigen – all das beeinflusst die nächsten Worte unseres Gegenübers. Wir sind nicht passiv. Wir…

  • Offensichtlich vs vielleicht

    Wenn etwas „offensichtlich“ ist, gibt es nichts mehr zu fragen. Die Sache ist klar. Wir wissen Bescheid. Es wird Zeit zu handeln. Ein „Vielleicht“ lädt ein. Es schafft Raum für andere Sichtweisen, andere Möglichkeiten. „Offensichtlich“ beendet das Gespräch. „Vielleicht“ beginnt es.

  • Anerkennung und die Suche nach Lösungen

    Es ist wie das Laufen. Ein Bein hält dich stabil. Das andere geht nach vorne, unbelastet. Keins funktioniert ohne das andere. Anerkennung ist das Standbein. Es trägt das Gewicht dessen, was jemand mit sich bringt—ihre Geschichte, ihr Ringen, ihre Wahrheit. Erst dann kann sich das andere Bein bewegen. Erst dann kann die Suche nach Möglichkeiten…

  • Widerstand

    Ein Wort, das mehr über den Sprecher sagt als über den, von dem es handelt. Wenn das Kind nicht hört. Wenn die Mitarbeiter nicht tun, was man sagt. Wenn unsere Klienten nicht umsetzen, was wir empfehlen. Dann kooperieren sie nicht mit unserem Plan. Aber sie kooperieren vielleicht mit ihrem eigenen. Vielleicht liegt es nicht an…

  • Lernen bedeutet, einen Schritt in Richtung der Person zu machen, die wir werden wollen.

    Die Spannung, die dabei entsteht, zeigt uns: Hier geht’s lang. Im Gehen entdecken wir, was schon funktioniert – und was als Nächstes möglich wird.

  • Der Mechaniker-Irrtum (oder: Wie wir Veränderung einfacher machen)

    Wir behandeln Menschen wie kaputte Autos. Wir bringen sie in die Werkstatt. Der Mechaniker sucht den Fehler. Findet ihn. Repariert ihn. Fertig. Das funktioniert bei Autos. Bei Getrieben. Bei Maschinen. Bei Software. Bei Dingen, die sich nicht verändern, während du sie reparierst. Aber Menschen sind keine Autos. Trotzdem wenden wir dieselbe Logik an: Was ist…

  • Innere Parlemente

    In uns sitzt kein einzelner Entscheider. Es tagt ein ganzes Parlament. Der Antreiber drängt. Der Kritiker meldet sich zu Wort. Der Ängstliche warnt. Der Träumer malt Bilder. Der Pragmatiker rollt mit den Augen. Viele von uns behandeln sie wie Störenfriede. Aber was wenn jede dieser Stimmen aus gutem Grund da ist. Jede wollte etwas schützen,…

  • Genau was wir brauchen, um weiterzukommen

    Manche nennen es Widerstand. Was, wenn es genau das ist, was dir fehlt, um weiter zu kommen. Die Kollegin, die ganz anders vorgehen will. Der Patient, die deine sorgfältig ausgearbeitete Empfehlung ignoriert. Der Chef, der eine Entscheidung trifft, die dir völlig unlogisch erscheint. Wir nennen das: Aber was, wenn sie einfach etwas anderes sehen? Die…

  • Nie genug

    Wir checken die Nachrichten, Instagram, Youtube. Dann nochmal. Und nochmal. Wir kaufen das nächste Ding, das uns endlich glücklich machen soll. Aber das tut es nicht. Wir suchen Bestätigung von Menschen, die uns nicht wirklich kennen. Und wenn sie kommt, verpufft sie so schnell wie sie kam. Die Spirale ist simpel: Was wir wirklich brauchen…

  • Die Zukunft

    Eine Frage, über die es sich lohnt nachzudenken: Wenn es eine Website gäbe, auf der du herausfinden könntest, was die Zukunft bringt – wie oft würdest du sie besuchen? Beim Wetter machen wir das. Manchmal täglich. Manche mehrmals täglich. Wir werden von Nachrichten und Trends angezogen, weil wir den Drang haben, das Jetzt zu kennen…

  • Was wir messen, könnte unsere Arbeit bestimmen

    Kennzahlen sind nicht neutral. Sie verändern womöglich wie wir arbeiten, nicht nur was wir messen. Wenn wir messen, welche Fortschritte unsere Klient:innen machen, werden wir vielleicht anfangen zu optimieren, damit sie weiter kommen. Vielleicht ist das gut, vielleicht auch nicht. Wenn wir messen, wie schnell wir arbeiten, fangen wir an, effizienter zu arbeiten. Vielleicht ist…