Wir checken die Nachrichten, Instagram, Youtube. Dann nochmal. Und nochmal.
Wir kaufen das nächste Ding, das uns endlich glücklich machen soll. Aber das tut es nicht.
Wir suchen Bestätigung von Menschen, die uns nicht wirklich kennen. Und wenn sie kommt, verpufft sie so schnell wie sie kam.
Die Spirale ist simpel:
Was wir wirklich brauchen – Verbindung, Bedeutung, echtes Gesehen-werden – das ist schwer zu bekommen.
Es braucht Mut.
Verletzlichkeit.
Zeit.
Also greifen wir nach den Ersatzstoffen.
Die likes. Die Ablenkung. Die schnelle Lösung. Der nächste Kick.
Und weil es Ersatzstoffe sind, stillen sie nie den echten Hunger. Sie füttern ihn.
Wir bekommen nie genug von dem was wir eigentlich nicht brauchen.
Das Heimtückische daran: Das System funktioniert perfekt. Solange wir beim Falschen bleiben, brauchen wir mehr davon. Immer mehr.
Der Ausweg?
Nicht mehr vom Falschen.
Sondern die Frage: Was brauche ich wirklich?
Die Antwort ist unbequem. Aber sie ist die einzige, die satt macht.
