Wer es zuerst macht, macht es vielleicht für immer.
Den Abwasch. Das Spielzeug, das im Weg liegt. Die Mülltonnen der Nachbarn.
Das funktioniert in beide Richtungen.
Die Verantwortung, die du übernimmst, muss niemand anders tragen. Die Verantwortung, die du liegen lässt, übernimmt jemand anderes.
Das gilt womöglich überall. Für Therapeuten und Klienten. Für Ärzte und Patienten. Für Lehrer und Schüler.
Das Problem: Wer sich zuerst gestört fühlt, wird es lösen. Und dann wieder. Und wieder.
Bis es zur Rolle wird.
Wenn wir zu schnell einspringen, lehren wir anderen, nicht einzuspringen.
Manchmal ist die wichtigste Intervention, sich auf die Zunge zu beißen.
